Integriertes Verwaltungs- und Kontrollsystem (InVeKoS/IACS)

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I wie... InVeKoS / IACS

Was ist InVeKoS?

Das Integrierte Verwaltungs- und Kontrollsystem, engl. Integrated Administation and Control System, (kurz InVeKoS bzw. IACS) dient zur Abwicklung, Überwachung und Kontrolle aller flächen- und tierbezogenen Interventionen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU. Durch EU-weit umfassende und vergleichbare Daten stellt es zudem eine regelkonforme, transparente und prüfbare Verwendung von Fördermitteln sicher.

Wozu dient InVeKoS?

Ziel ist von InVeKos ist es, Förderanträge systematisch zu prüfen, Risiken zu minimieren und EU-rechtliche Anforderungen an Kontrolle und Nachvollziehbarkeit zu erfüllen.  Es trägt dazu bei, Verstöße zu verhindern, indem es die Begünstigten bei der Einreichung korrekter Beihilfeanträge unterstützt. Damit werden außerdem EU-Länder darin unterstützt, die finanziellen Interessen der EU wirksam zu schützen und ihre GAP-Strategiepläne zu verwirklichen.

Elemente von InVeKoS

Das System umfasst mehrere eng miteinander verzahnte Systemkomponenten, darunter

  • das geodatenbasierte Antragsverfahren (GSAA),
  • das Flächenidentifikationssystem (LPIS), um landwirtschaftlichen Parzellen in den EU-Ländern korrekt zu erkennen,
  • Monitoring, Kontroll- und Sanktionsmechanismen zur Reduzierung von Antragsfehlern und Prüfaufwänden sowie zur Sicherstellung von Recht- und Ordnungsmäßigkeit der Zahlungen,
  • die Identifikation von Begünstigten sowie Registrierung von Zahlungsansprüchen,
  • sowie die Vernetzung verschiedener Datenbanken (bspw. HI-Tier oder ZI-Datenbank). 

Praxisbeispiel: Zusammenspiel der InVeKoS-Elemente

Ein landwirtschaftlicher Betrieb beantragt flächen- und tierbezogene Fördermittel im Rahmen der GAP. Dabei greifen die InVeKoS-Komponenten wie folgt ineinander:

  • LPIS: Wo liegen die beihilfefähigen Flächen?
  • GSAA: Welche Flächen beantragt der Betrieb geometrisch?
  • HI-Tier: Sind die gemeldeten Tiere korrekt registriert und vorhanden?
  • ZID: Wurden für diese Flächen und Tierbestände bereits anderweitig finanzielle Zuwendungen beantragt?
  • Monitoring und Kontrollen: Stimmen die Angaben und sind die Zahlungen rechtmäßig?

So stellt InVeKoS eine konsistente, abgestimmte und prüfbare Abwicklung von Flächen- und tierbezogenen Förderanträgen sicher.

InVeKoS im Kontext der Fördermittelverwaltung

InVeKoS bildet das zentrale organisatorische und technische Fundament für die Verwaltung von Direktzahlungen und flächenbezogenen Fördermaßnahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Aufgrund der hohen Datenkomplexität und der Vielzahl beteiligter Datenbanken, Systeme und Akteure stellt InVeKoS besonders hohe Anforderungen an IT-Systeme, Datenqualität und Prozessintegration.

Wie IBYKUS InVeKoS in seinen Lösungen berücksichtigt

IBYKUS verfügt über umfassende Erfahrung in der IT-gestützten Umsetzung von InVeKoS-relevanten Förderprozessen. Die Softwarelösungen unterstützen die digitale Abbildung von Antrags-, Bewilligungs- und Kontrollverfahren im GAP-Umfeld und ermöglichen eine strukturierte, regelbasierte Verarbeitung der förderrelevanten Daten. Intelligente Technologien greifen innerhalb und zwischen den einzelnen Prozessschritten effizient ineinander.

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Stand Juni 2026

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