Geospatial Aid Application / Geodatenbasierter Förderantrag (GSAA)

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G wie... Geospatial Aid Application (GSAA)

Was bedeutet GSA?

Der geodatenbasierte Förderantrag, engl. Geospatioal Aid Application, (kurz GSAA) beschreibt die geodatenbasierte Antragstellung für flächenbezogene Agrarförderungen im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Antragstellende erfassen und deklarieren ihre Förderflächen dabei digital auf Kartenbasis, meist unter Nutzung von LPIS-Daten.

GSA im Kontext der Fördermittelverwaltung

GSAA ist ein zentrales Element des Integerierten Verwaltungs- und Kontrollsystems und eng mit dem Land Parcel Identification System verknüpft. Statt Flächen rein tabellarisch zu melden, zeichnen Förderinteressierte innerhalb der Antragstellung für flächenbezogene Förderungen ihre landwirtschaftlichen Parzellen digital in einer Kartenanwendung ein oder wählen vorhandene Referenzflächen aus. Dadurch können Flächengröße, Lage, Nutzung und Förderfähigkeit automatisiert geprüft werden.

GSAA unterstützt sowohl Verwaltungs- als auch Kontrollprozesse, da Abweichungen, Überlappungen oder Unstimmigkeiten frühzeitig erkannt werden können. In Kombination mit Satellitendaten und weiteren Kontrollinstrumenten trägt GSAA wesentlich zur Reduzierung von Fehlern in Förderanträgen sowie Aufwänden in der nachgelagerten Bearbeitung bzw. Prüfung bei.

Geodatenbasierte Antragsverfahren – mit Lösungen von IBYKUS

IBYKUS verfügt über fundierte Erfahrung in der IT-gestützten Umsetzung geodatenbasierter Antragsverfahren im GAP-Umfeld. Das betrifft sowohl EU-Zahlstellen mit Feldblock- als auch mit dem Schlagsystem. Die Lösungen unterstützen GSAA-Prozesse durch die Integration von Kartenfunktionen, LPIS-Daten und fachlichen sowie geometrischen Prüflogiken in Förderfachverfahren. Dabei werden Anforderungen an Benutzerfreundlichkeit, Datenqualität, Prüfbarkeit und EU-rechtliche Konformität berücksichtigt.

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Stand April 2026

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